Samstag, 2. Juni 2018

Sonntag, 3. Mai 2015

Wildwasserweg am Lavertezzo


Der Wildwasserweg zwischen Lavertezzo und Sonogno ist einer der Top Wanderwege entlang eins Flusses mit beeindruckenden Mengen saukaltes Wassers.

Lavertezzo selbst ist ein Bilderbuch-Dorf in dem wir uns eine Unterkunft gemietet haben um am nächsten Morgen früh los zu kommen. Als wir in dem Dorf ankommen haben wir erst mal das Gefühl in einer anderen Zeit angekommen zu sein. Das die Häuser eines ganzen Dorfes auf Schieferstein sein können habe ich noch nicht gesehen. Das scheint hier in der Gegend jedoch nicht ganz ungewöhnlich zu sein wie ich nachher feststellen musste.

Das kleine und malerische Lavertezzo

Wir kommen bei einer netten Familie mit 2 Kindern, 7 Hunden und einer Horde Katzen unter. Wir haben so etwas wie das Gästehaus für uns alleine, was allerdings grösser klingt als es ist. Das Haus besteht aus 2 Etagen, welche jeweils einen Raum (+ein kleines Badezimmer) hat. Alles zusammen vielleicht 40qm. Sehr gemütlich, vor allem da es einen Kamin gibt! :)
In diesem schnuckelige Häuschen machen
wir es uns eine Nacht lang bequem  


Die Wanderung selbst ist nicht besonders schwer, aber dafür malerisch schön. Das geht schon mit der alten, zweibogigen Steinbrücke los die das erste mal den Fluss überquert.
Alles in allem eine prima tour für ein schönes Wochenende!










Dienstag, 12. August 2014

Wanderung Säntis

Ich habe dieses Wochenende verlängert um den Säntis zu erklimmen. Geplant waren 2 Tage um sich den Berg von hinten langsam zu nähern und ihn dann plötzlich zu überraschen. 
Am ersten Tag war das Wetter wirklich prima. 26 Grad ist warm, aber noch nicht zu heiß. Auch wenn es natürlich schweißtreibend war sich 1000 Höhenmeter nach oben zu laufen. Aber wir sind wegen der Anreise erst spät losgekommen und so haben wir unser Tagesziel auch schon nach einem halben Tag erreicht. Der wunderbare Ausblick den wir die ganze Zeit hatten laesst einen jede Anstrengung aber auch vergessen.


Hinten sieht man die hohe Spitze des Säntis, unserem Ziel


Zira traegt Munition



Erledigt!




Der Wetterbericht hatte ein starkes Gewitter für die Nacht angesagt, also kehren wir in eine urgemütliche Alphütte ein die nicht nur gutes Bier und Essen haben, sonder auch mit die urigsten Zimmer die ich je gesehen habe.

Energie nachtanken

Gemütlich!
Das Gewitter kam dann auch, doch als wir dann am nächsten morgen frisch erholt weiter zogen hatte es bereits aufgehört. Wir sind an dem Tag deutlich früher los als am Tag zuvor, aber dieser Tag war auch als anstrengender geplant und daher war das gut so. Die Sonne wollte sich nicht so recht blicken lassen, aber da das Gelände heute viel anspruchsvoller war als am Tag zuvor hatten wir auch nichts dagegen weniger zu schwitzen. 

Ja, das sollte man ernst nehmen!
Unsere Route: dem Kamm längs bis
ganz hinten auf den hohen Säntis

Das Wetter wird den Tag über kontinuierlich schlechter, und das Gelände zunehmen schwerer. Letzteres ist aber von Vorteil, denn so kann Zira sich an das Klettern gewöhnen und daran an Seilen zu hängen. Erstaunlicherweise schafft sie das aber viel viel schneller als ich das gedacht hätte und entpuppt sich in der Tat als echt Bergziege. Als wir einmal in einen Sturzregen geraten sind hat die Moral kurzfristig etwas gelitten, aber als der Regen nach ca 45 Minuten aufhörte dann war das auch gleich wieder verflogen. Erstaunlich was Regen so anrichten kann.

Zwischendurch kam immer mal wieder Nebel auf, so dicht das man nur wenige Meter weit sehen konnte. Das führte zu irren Ausblicken wenn er sich wieder verzog, was oft auch nur wenige Minuten dauerte. 

Hier ging es noch die Ziege einfach zu tragen.
Routiniert und entspannt checkt sie derweil das Gelände.

Anfangs reichte es noch Zira einfach an ihrem super Klettergeschirr zu tragen wenn es mal etwas steiler wurde und sie es nicht mehr alleine schaffen konnte. Doch je näher wir dem Säntis kamen desto steiler wurde es, und bald habe ich sie mit einem Seil fest an mich gebunden um auf Nummer sicher zu gehen. 
Der Berg wird steiler und steiler, und schon bald überqueren wir einige der verbliebenen Eis/Schneeschollen die sich unter der Spitze des Berges gehalten haben. 
Doch dann das (kleine) Unglück: 20 Meter vor dem Gipfel des Berges, man kann ihn schon sehen, breche ich das ganze ab. Stundenlang haben wir gekämpft und geschwitzt um zusammen hier rauf zu kommen, und beim letzten Prozent schätze ich das Risiko als zu groß ein. Der Wind ist einfach zu stark als das ich das machen möchte. Und zusammen mit Hund schon mal gar nicht. Ich ärgere mich sehr darüber so kurz vor dem Ziel aufzugeben, aber man sollte einfach nicht weitergehen wenn man kein gutes Gefühl hat.
Besonders ärgerlich ist das ganze weil oben auf dem Gipfel eine Seilbahn fährt die uns wieder runter ins Tal bringen sollte. Da wir die nun nicht erreichen können stehen uns ein mehrere Stunden dauernder Abstieg bevor. Dieser ist nicht im geringsten einfacher als der Aufstieg und das viele Abseilen und runterklettern kostet uns gefühlt die letzte Kraft. Unten angekommen suchen wir noch mal einen Gasthof auf und tanken reichlich Energie bevor es dann nach Hause geht.

  

Sonntag, 18. Mai 2014

Einmal KaLeun

Glueck muss man haben. Dann kann man auf für einen Tag ein wasserscheuer Kapitän werden! Diese Yacht ist gerade von einer 6 jährigen Weltumseglung zurück und macht gerade Pause an Land. Aber heute bin ich für einen Tag hier zuhause.  Da hier eigentlich bis zu 6 Personen Platzt finden kann ich mich im inneren mit meinen Sachen ziemlich breit machen. Nach einer kurzen Einführung des Besitzers bekomme ich sogar noch die Geschichte der Weltumseglung erzählt - echt spannend.
Ohne Wasser schaukelt es zwar gar nicht so schön, aber dafür gibt es kabelloses Internet ;)




Hier brülle ich meine imaginäre Mannschaft
an sie sollen das verdammte Deck schrubben! 

Sehr viel ... Zeugs ... zum erkunden

Spitze des Bootes, hier könnten auch noch 2 pennen





Samstag, 17. Mai 2014

Erdhaus

Ich dachte letztens nach der Hütte im Wald schon das ich so eine coole Art der  Unterkunft sicher kaum noch toppen kann. Aber es ist möglich auch weiterhin sau cool zu pennen. Ich habe heute ein Erdhaus gefunden in dem ich eine Nacht verbringen kann.

Dieses Erhaus besteht nur aus einem kleinen Raum, aber dieser ist dafür umso gemütlicher! Auch die nähere Umgebung in ist schick. Eine kleine Feuerstelle, Haufenweise Bänke und Sitzgelegenheiten um in der Sonne zu faulenzen und zu lesen, und ein Fluss um die Füsse abzukühlen.

Da der Ofen quasi direkt neben dem Bett steht (wo auch sonst wenn man nur einen kleinen Raum hat) kann man schön warm einschlafen, und Nachts wird es dann langsam kühler. Sehr angenehm. Ich habe hier so gut gepennt das ich nicht einmal gehört habe wie ein Kojote des Nachts 3 der Hühner gefressen hat. Und dabei glaube ich irgendwie kaum das die dabei keinen Mucks von sich gegeben haben...

Saucool, auch von außen!

Ich glaub ich bin ein Hobbit

Bollert wie irre - der kleine Ofen

Ich hab selten so stilvoll geschlafen

Selbstgebrautes Ingwerbier (lecker!) direkt
aus dem Kuehlschrank!