Montag, 11. Oktober 2010

Weinlese

Letzten Sonntag wurde in einer eiligen Aktion eine Weintraubenernte vollzogen, bei der ich mich daran versuchen durfte 35 Kg rote Beeren zu einem leckeren Tropfen Rotwein anzusetzen. Und auch hierbei kann man wieder mal eine ganz schöne Menge lernen! Zum Beispiel das es eine schweinemaloche ist so viele Beeren zu verarbeiten, selbst wenn man so viel Hilfe hat. Aber auch das man bei roten Trauben nicht nur den Saft vergärt, sondern die ganze Maische mit vergoren wird. Weil nämlich sowohl die ganze rote Farbe als auch das von Rotweinen bekannte Tannin in den Fleisch bzw der Schale sitzt, wird bei roten Trauben eine Maischegärung gemacht. Die ersten beiden Wochen also wird das ganze mit allem drum und dran (naja fast) vergoren um die kostenbaren Stoffe mit Hilfe von Hefebakterien und auch dem sich dann bildenden Alkohol aus der Schale zu lösen. 


 
Es waren ziemlich viele Beeren die bearbeitet werden wollten...

 
Die ersten zwei großen Eimer voller sortierter Weintrauben. Zira hat auch immer schön fleißig mit gegessen ;)



Nach viel viel Arbeit mit dem Handmixer gab es den ersten Traubensaft, auch wenn er so dickflüssig war das es eher Traubenbrei war...



Den Brei schön in die Gärballons gepackt, und die ganze Maische mit dazu.



 Noch Hefe, Nährzeuchs und Antigel mit dazu, und nu steht das ganze erst mal 1-2 Wochen im Keller und gärt vor sich hin! 





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